1. Erarbeitung, Weiterentwicklung und Verfestigung von Strukturen eines regionalen geriatrischen Versorgungsnetzwerkes. Das schließt insbesondere ärztliche Kollegen sowie benachbarte stationäre Krankenhauseinrichtungen ein. Hierbei werden Kooperationsvereinbarungen auf Geschäftsführungsebene mit anderen Krankenhäusern angestrebt.
  1. Die Netzwerke unterstützen die Strukturbildung in der Region, sowie die eventuelle Akquise von Fördermitteln. Das Geriatrie-Netzwerk Ostsachsen kooperiert bereits intensiv mit der Hochschule Zittau / Görlitz und strebt eine noch intensivere Zusammenarbeit mit dem neuen Institut GAT (Gesundheit, Altern und Technik) an.
  1. Überprüfung der bisherigen Instrumente der Netzwerkarbeit auf ihre Wirksamkeit, Verstetigung der Netzwerkstrukturen, Verbindung zu Nichtakteuren und Erhöhung des Bekanntheitsgrades des Netzwerkes. Hier werden wir verstärkt auf die Hausärzte zugehen, um im Rahmen von Fort- und Weiterbildung bzw. Qualitätszirkeln die Kooperation zu verbessern. Außerdem wurde die Internetseite des Netzwerkes überarbeitet.
  1. Abgrenzung und Abstimmung mit dem im Landkreis tätigen Pflegenetz (Pflegekoordinatoren). Hier bedarf es einer Abstimmung auf Geschäftsführungsebene mit dem Landkreis über Abgrenzung und Übernahme von Aufgaben des Geriatrie-Netzwerkes durch das Pflegenetz bzw. Konditionen für die Übernahme von Leistungen des Pflegenetzes durch das Geriatrie-Netzwerk.
  1. Ausbau und Entwicklung strukturierter Angebote im Bereich der Prävention und Gesundheitsförderung (Patienten und Angehörige). Hier sehen wir die Möglichkeit im Rahmen der tagesklinischen Aufenthalte von unseren Patienten, Präventionskurse zur Sturzprophylaxe bzw. Demenz anzubieten und gegebenenfalls Angehörige einzubeziehen. Es wird besonderer Wert auf die aktive Teilnahme von Patienten an Kursen und Fördermaßnahmen gelegt.
  1. Prüfung der Ursachen der zu geringen Akzeptanz von einzelnen Netzwerkprodukten und Maßnahmen um den Nutzungsgrad zu erhöhen. Hier sehen wir Ansatzpunkte in der Kooperation mit den Hausärzten und der Umsetzung unseres bereits entwickelten Screening-Bogens für die hausärztliche Praxis und der besseren Kooperation mit Einweisungs- und Aufnahmemanagement. Ebenso gehören Kooperationen und Einführung von Screening-Elementen in anderen Krankenhäusern des Landkreises dazu.